CDU-NEUJAHRSTREFFEN MIT VERLEIHUNG des BÜRGERPREIS 2019

Rappelvolles Haus und eine prima Stimmung gestern beim diesjährigen Neujahrstreffen unseres Stadtverbandes im Anbau der Jahnturnhalle. Mit einem gut gelaunten und sympatischen Festredner Mark Weinmeister und einem jugendlich-frischen Chromatic-Brass-Ensemble der Musikschule Vellmar, das für eine tolle musikalische Umrahmung gesorgt hat. Das ist das kurze Fazit, das man am Anfang des anschließenden, längeren Berichtes ziehen kann.

Der Bürgerpreis 2019 ging an den Heimat- und Geschichtsverein Mariendorf für jahrelanges, ehrenamtliches Engagement in unserem Hugenottendorf am Reinharswald. Herzlichen Glückwunsch an die engagierte Truppe um den Vorsitzenden Carsten Siebert!

Fraktionsvorsitzender Lothar Dietrich konnte bei seiner Begrüßung rund 120 Gäste im Anbau der Jahnturnhalle willkommen heißen. Dabei, neben Hessens Staatssekretär für Bundesangelegenheiten und Europa, Mark Weinmeister, die Witwe des im Juni letzten Jahres ermordeten Dr. Walter Lübcke, Frau Irmgard Braun-Lübcke, Bürgermeister Jörg Schützeberg, Stadtverordnetenvorsteher Werner Desel und den CDU-Kreisvorsitzenden Michael Aufenanger. Dazu viele Bürgerpreisträger aus den letzten Jahren, Vertreter der Freiwilligen Feuerwehren, der Vereine und Verbände aus Immenhausen, Holzhausen und Mariendorf, der Lungenfachklinik Philippstiftung e. V., aus der Wirtschaft und den Schulen. In seinem Rückblick ging Dietrich auf zahlreiche Projekte ein, die in Immenhausen in den letzten Jahren umgesetzt werden konnten. Bei seinem Ausblick zählte er mehrere Projekte auf, wie u. a., Sanierung und Erweiterung des City-Marktes mit angrenzendem Wohnhaus, die Wohnbebauung auf dem Glashüttenareal, der Bau einer Kindertagesstätte für U3-Kinder durch das DRK Immenhausen, diverse Straßen- und Kanalsanierungen, die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Mariendorf sowie die Beschaffung von insgesamt 3 Feuerwehrfahrzeuge, die im Jahr 2020 an vorderster Stelle stehen. Dabei stellte er auch klar, dass viele Projekte nur dank Bundes- und Landeszuwendungen umgesetzt werden könnten. Er dankte allen Ehrenamtlichen in der Stadt für ihre Arbeit und appellierte an den Gesetzgeber, bürokratische Hemmnisse bei der Vereinsarbeit abzubauen.

Mark Weinmeister spannte als Festredner den Bogen von der Kommunal- über die Landes-, Bundes- und Europapolitik. Dabei ging er in seinen Ausführungen auch auf die schwierigen Bedingungen für die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker ein, die sich nicht nur in den sozialen Netzwerken, sondern von Bürgerinnen und Bürgern vor Ort Anfeindungen ausgesetzt sähen. Er appellierte eindringlich, den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht weiter aufs Spiel zu setzen und forderte auch dazu auf, sich bei den im Frühjahr nächsten Jahres anstehenden Kommunalwahlen für ein Amt zur Verfügung zu stellen. Als Dankeschön überreichten L. Dietrich und Hartmut Lind je eine Flasche Heidelbeerlikör und Heidelbeerwein aus Holzhausen.

Höhepunkt des Neujahrstreffens war erneut – wie seit mittlerweile 35 Jahren - die Verleihung eines Bürgerpreises für langjährigen, ehrenamtlichen Einsatz. Hartmut Lind, Vorsitzender des Stadtverbandes, hatte in diesem Jahr die Aufgabe übernommen, die Arbeit des auszuzeichnenden Vereins darzustellen. Lind erläuterte dabei, dass der Verein im März 2007 gegründet wurde und der damals gewählte Vorsitzende auch heute noch den „Hut“ aufhat. Engagement des Vereins und den ihn bei seinen Aufgaben unterstützenden Bürgerinnen und Bürger zeigte man u. a., bei Veranstaltungen zur dörflichen Landwirtschaft, der Dokumentation „Das Erbe der Hugenotten“, der Übernahme von Aufgaben im Rahmen der Dorferneuerung mit historischem Dorfspaziergang oder dem ECO-Pfad Kulturgeschichte. Darüber hinaus sei man auch bereit gewesen sich in der Instandhaltung von Einrichtungen des Dorfes, sowie Verschönerungs- und Unterhaltungsarbeiten einzubringen. Neben „Tagen der offenen Denkmals“ richtete man verantwortlich in 2012 die 325 Jahrfeier mit dem Höhepunkt einer Aktions- und Festmeile im Juli mit 4000 Besuchern aus nah und fern aus. Nach einiger Zeit der Ruhe und Muße standen die Vorbereitungen für die nächste Veranstaltung und ein weiteres Jubiläum an.

Mariendorf feierte in 2019 „1000 Jahre Reinersen“, der Ort von dem der Reinhardswald seinen Namen hat. Durch eine geophysikalische Prospektion konnte zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass eine Wüstungskirche sich auf Reinersen befand. Mit dem Wissen, dass sich auf Reinersen eine Kirche befunden haben muss und dem Schwung aus den gewonnenen Erkenntnissen, ging der Verein daran die Jubiläumstage Ende August – Ende September vorzubereiten.

Mit einer historischen Ausstellung im Dorfgemeinschaftshaus, einer besonderen Nachtwanderung – ECO-Pfad bei Nacht – und einer lebendigen Zeitreise ins Mittelalter auf Reinersen, bot man den zahlreichen Besuchern der Veranstaltungen erneut ein gelungenes Fest.

Als Dank und Anerkennung für die langjährigen, uneigennützigen Tätigkeiten, zeichnete der Stadtverband Immenhausen den Heimat- und Geschichtsverein Mariendorf e.V. mit dem Bürgerpreis 2019 aus und überreichte dem Vorsitzenden Carsten Siebert und weiteren aktiven Unterstützern, eine Urkunden und einen Glaspokal.

Hartmut Lind dankte den Mitstreitern aus Fraktion und Vorstand sowie deren Frauen für die aktive Unterstützung der Veranstaltung. Ein weiterer Dank ging an die Fleischerei Barthel für die Zubereitung der leckeren Suppe und der Gärtnerei Zeretzke und den Neukauf-Markt-Hofmann für den Blumenschmuck. Nach dem gemeinsam gesungenen Hessenlied klang die Veranstaltung bei vielen angeregten Gesprächen und dem angekündigten Imbiss aus.

Weitere Fotos vom Neujahrstreffen sowie interessante Berichte aus unserer politischen Arbeit, lesen Sie auf unserer Homepage unter www.cdu-immenhausen.de

Hier einige Bild-Impressionen von der Veranstaltung








Das schrieb die HNA Hofgeismar vom 3.2.2020

« Neujahrsempfang der Stadt Immenhausen in Holzhausen Bürgerinitiative "Keine Kurve Kassel Immenhausen" gegründet »